Das ist TopTwo

TopTwo war ein Seminarunternehmen, das einzigartig war. Einer der Seminarteilnehmer – der CEO eines sehr großen Unternehmens – drückte es so aus: „Wenn es TopTwo nicht schon gäbe müßte man es erfinden“.

Das hat uns natürlich sehr gefreut. Wir, das sind Dr. Fleur Wöss und ihr Lebenspartner Mag. Paul Matusek. Wir kommen beide aus sehr unterschiedlichen Richtungen.

Fleur Wöss

Fleur Wöss ist studierte Japanologin, lernte chinesische Zeichen und Sanskrit und arbeitete zuletzt als internationale bekannte Assistenzprofessorin an der Universität Wien. Mit ca 40 kündigte sie den pragmatisierten Versorgungsposten mit 100% Pensionszusage und nahm sich zunächst einmal 1 Jahr Auszeit um mehr für ihre drei Söhne da zu sein und um zu sehen was die Zukunft bringt.

Paul Matusek

Paul Matusek maturierte an einem humanistischen Gymnasium mit Griechisch und Latein, meldete sich zu den Einjährig Freiwilligen Einsatz im österreichischen Bundesheer und erlebte dort in Einsatzbereitschaft den Einmarsch der Sowjetunion in der Tschechoslowakei. Nach einem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Rekordzeit begann er eine journalistische Karriere beim Wirtschaftsmagazin trend und dessen legendärem Chefredakteur Jens Tschebull. Er gehörte zu den trend-Dissidenten, die ein wöchentliches Wirtschaftsmagazin gründeten, kehrte später zurück und leitete die in Gründung befindliche Wirtschaftsredaktion des Magazins profil. In dieser Zeit war er auch Teil des Streikkommittees, das sich damals gegen zu große Einflußmöglichkeiten der Eigentümerschaft engagierte. Auch hier kündigte er als der – vor allem finanzielle – Druck der Eigentümer zu groß wurde und gründete ein Unternehmen, das sich mit Wohnungsverbesserungen beschäftige, vor allem mit dem Einbau von Etagenheizungen und Bädern, was damals von der Politik gefördert wurde. Eine anstehende Steuerreform brachte ihn zunächst zum Kurier, wo er eine 14-tägige Steuersparkolumne verfasste und anschließend zurück zum trend wo er Ressortleiter für die Steuerberichterstattung wurde und nebenbei gemeinsam mit Beamten des Finanzministerium Bücher zum Steuersparen verfasste.

Die Initialzündung

In dieser Zeit beim trend machte Paul Matusek einen sidestep: er besuchte ein Seminar und schrieb einen Erlebnisbericht. Das war eine entscheidende Wende. Das Seminar, es war in Stein am Rhein am Bodensee, war das „Laufseminar“ der beiden Ärzte Strunz und Spitzbart. Der Seminarbericht schlug so ein, dass die Marketingabteilung des trend selbst dieses Seminar in Baden bei Wien veranstaltete und auf Anhieb rund 150 Teilnehmer rekrutieren konnte. Anschliessend war Dr. Spitzbart zu Besuch in unserem schlossartigen Anwesen in Niederösterreich mit dem von Bruder/ Schwager geerbten Oldtimer-Rolls-Royce. Das hat bei Porsche-Fahrer Spitzbart offenbar Eindruck gemacht und er bot Fleur Wöss – sie war ja im unbezahlten Sabbatical – an, die Seminare der beiden zu vertreten. Das war der Startschuss zu TopTwo.

Das Strunz-Spitzbart Seminar

Die beiden, Strunz und Spitzbart, waren ein Glücksfall für Seminarveranstalter. Sie wechselten einander im Seminar ab, so dass sie so etwas wie good cop/bad cop spielten konnten und sie taten es mit 100prozentigem Einsatz. Strunz war nicht nur das provokante Energiebündel, sondern auch ein hervorragendes Testimonial für herausragende Fitness auch in fortgeschrittenem Alter hatte er doch als erster Mensch, so sagte er, alle sechs Ironman Veranstaltungen der Welt absolviert. Sein Einsatz war absolute Mission, und wir haben ein wenig für ein passenderes Styling gesorgt. Von allem Anfang an setzten wir auf allerhöchste Ebene, sowohl was den Preis der Seminare als auch was das Umfeld angeht: Hotel Imperial in Wien, Hotel Panhans am Semmering, Schlosshotel Fuschl, Schlosshotel Pichlarn, mehrere Fünf-Stern-Hotels in Tirol und Pferdehof Gut Ising in Bayern. Das stellte sicher, dass unsere Klientel hauptsächlich Führungskräfte und erfolgreiche Unternehmer und Selbständige waren. Eine anspruchsvolle Klientel, die uns an Service alles abverlangte und uns zu immer neuen Höhenflügen anspornte. Und Strunz legte immer wieder ein Schäuferl nach: „Ja, wer sind Sie denn“, sprach er die Seminarteilnehmer an, „sind Sie denn weniger wert als die topverdienenden Spitzensportler, die sich regelmässig tunen lassen?“ Das kam gut an, ebenso der Seminartitel „Kreativität und Höchstleistung“ und das oft wiederholte Mantra „Laufen Sie!“

Der Erfolgslauf Strunz/Spitzbart nahm eigentlich mit uns in Österreich seinen Anfang, auch wenn es anfangs nur eine schmale Broschüre als Seminarunterlage gab. Der große Start in Deutschland folgte mit den ersten Büchlein und mit einer Inseratenbeilage in einem großen Magazin, die Strunz bereits alleine finanzierte. Damit war auch das Ende des Duos Strunz-Spitzbart besiegelt und Strunz machte alleine weiter. Nicht unwesentlich vermutlich die Erkenntnis, dass alleine zu kassieren ertragreicher ist als zu teilen. Wir brachten ihn dann solo zu einer Seminarserie bei einem großen Industrieunternehmen in Linz, und da wurde ihm nach den ersten paar Terminen klar, dass er auch alleine, ohne uns, weitermachen konnte und das Honorar ohne Provisionsabzug zur Gänze einstreifen konnte. Leider machten die Verantwortlichen dieses Industrieunternehmens bei diesem Vertrauensbruch bereitwillig mit, und damit ging diese Zusammenarbeit unrühmlich zu Ende. Was blieb waren die paar Marathons, die wir beide im Zuge dieser Zusammenarbeit gelaufen sind und ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden, der zum Verkauf der Immobilie sowie zum Verkauf des Rolls Royce führte und der schlußendlich in den Konkurs der GmbH mündete.

Reichel, Kobjoll, Ackermann

Unsere zufriedenen Kunden verlangten nach mehr. Strunz/Spitzbart sowie Gerhard Reichel, Klaus Kobjoll und Andreas Ackermann bildeten so etwas wie ein informelles Quartett, dass einander gegenseitig empfahl. So kamen wir zu

Gerhard Reichel: Ein Sir, der Doyen der Rhetorik- und Auftrittstrainer Deutschlands. Seine Seminare waren intensive Schulungen, die er mit vielen Zitaten und Bonmots, die er fleissigst zusammengetragen hatte zu würzen pflegte. Etliche Bücher entstanden aus seinen umfangreichen Seminarunterlagen, wie etwa der Redner-Schummelzettel „Zitate, Pointen, Geistesblitze“. Gerhard Reichel legten den Grundstein für die spätere Karriere von Fleur Wöss als Reden-Coach, Key-Note Speaker und Autorin des Buches „Souverän Vortragen – Handbuch für Redner“.

Klaus Kobjoll: Ist ein mittlerweile legendärer Hotelbesitzer, des Schindlerhofs bei Nürnberg. Als Deutschland noch mitten in der „Servicewüste“ gefangen war feilte er an ausgefallendsten Dienstleistungen für die Gäste, die seither in vielen gehobenen Häusern zum Standard wurden. Seine beständige Predigt war ein Unternehmen zwar mit Kredit aber ohne persönliche Haftung aufzubauen – was für die meisten mittelständischen Unternehmer ein unerfüllter Traum blieb. Kobjoll kann hinreissend reden und hat seine Zuhörer stets begeistert.

Andreas Ackermann: Er rundete das Quartett ab – Reichel stand für die gekonnte Rhetorik von Strunz & Spitzbart, Kobjoll für die Ansprache der Unternehmer und Selbständigen, und Ackermann für die mentale Komponente, für das, was einen Strunz vermeintlich zur Höchstleistung trieb. Ackermann sah es aber etwas anders. Seine von ihm verfasste Bibel heisst „Easy zum Ziel“. Sein Produktversprechen steht immer noch auf seiner Homepage: „Stellen Sie sich vor, Sie könnten all Ihre Ziele wirklich „easy“ erreichen, ohne den für die meisten Menschen nötigen Aufwand an Kraft, Zeit, Stress und viel Arbeit. …. Manifestieren Sie Ziele, die andere für unmöglich halten!“ Und tatsächlich haben einige Seminarteilnehmer von erstaunlichen Erfolg berichtet.

Wim Luijpers, Erwin Lanz, Thomas Wessinghage

Einmal durch Strunz/Spitzbart in Bewegung gekommen – Paul absolvierte seinen ersten Marathon nach neun Monaten – ging die Reise weiter. Bei einem Urlaub auf der griechischen Insel  Zakynthos sahen wir eines Tages eine männliche Gestalt mit langem wehenden Haar barfüssig, leichtfüssig, engelsgleich über den Strandsand schweben. Der Mann interessierte uns. Es war …

Wim Luijpers: Feldenkrais-Trainer, der eine Laufausbildung bei Arthur Lydiard, bzw. bei einem seiner Schüler gemacht hatte. Lydiard hatte eine legendäre Schule für Ausdauertraining und Jogging in Neuseeland gegründet, wo Wim Luijpers lebte. Anfangs war Wim Luijpers ein eher schüchterner Feldenkrais Vortragender, wurde aber nach und nach ein charismatisches Laufstil-Vorbild, das hervorragend in die Nachbetreuung der Strunz-Spitzbart Seminarabsolventen passte. Im Zuge unserer PR-Bemühungen für ihn luden wir auch einen ORF-Journalisten aus der höheren dortigen Hierarchie zum Gratis-Besuch des Seminars ein. Aus der erhofften Präsenz im ORF wurde zwar nichts, aber er verfasste ein Buch für und wohl auch mit Wim Luijpers: Gentle Running wurde so zu Luijpers‘ Markenzeichen, aber gleich auch das Ende unserer Verbindung. So war die Einladung zum Seminar jedenfalls nicht gedacht gewesen.

Dr. Eduard Lanz: Teamarzt mehrerer Sportteams, Orthopäde in Graz und Co-Autor des Buches „DKB – Dehnen, Kräftigen, Bewegen“, gemeinsam mit Dr. Helmut Aigelsreiter. Eduard Lanz liefert das richtige Bewegungsprogramm zur Lauf-Motivation von Strunz&Spitzbart. Wir haben seine Seminare in die Seminarpyramide in Vösendorf bei Wien verlegt, die damals noch einem tropischen Urwald glich und damit die ideale schwül-feuchte Atmosphäre geboten hat.

Horst Rückle, Samy Molcho, , Hans Echnaton Schano

Was Führungskräfte noch interessierte, war gekonntes Auftreten in der Öffentlichkeit. Wir boten dafür Samy Molcho, Hans Echnaton Schano und

Horst Rückle: War vom Verkäufer zum Verkaufstrainer geworden und begründete mit seinem Buch „Körpersprache für Manager“ quasi diese Sparte im Seminargeschehen. Rückle war in seiner ruhigen, unprätentiösen Art vorbildhaft vor allem für Unternehmer des Mittelstandes und Selbständige.

Tony Robbins, Brian Tracy, Alexander Christiani

Zen

 

 

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